Hamburg wächst. Bis zum Jahr 2030 könnte die Hansestadt die magische Grenze von zwei Millionen Einwohner*innen erreichen. Im Film „Planning Hamburg: Ideas, Projects and Plans” der Architecture Foundation spricht Klaus Overmeyer gemeinsam mit Tobias Goevert (Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg) über die Entwicklung Hamburgs entlang ihrer Hauptverkehrsachsen – den Magistralen.
Urban Catalyst arbeitet seit letztem Jahr zusammen mit ASTOC Architects, ARGUS Stadt und Verkehr und berchtoldkrass space&options an einem Masterplan für Hamburgs Magistralen. Unser Ziel ist es, die Lebens- und Aufenthaltsqualität an den Schlagadern der Stadt zu verbessern und bislang unberührte Potenziale zu nutzen. Den fertigen Plan stellen wir bis zum Jahresende hier vor.
Planning Hamburg: Ideas Projects and Plans ↗ (Die Passage mit Urban Catalyst startet bei 18:30 min.)
News
Online-Umfrage zum Integrierten Flächenkonzept Münster.
Klimanotstand, Wachstumsdruck für dringend benötigten Wohn- und Arbeitsraum sowie Schutz und Weiterentwicklung der städtischen Natur- und Freiräume: Wie viele andere Kommunen steht die Stadt Münster vor der Herausforderung, die zukünftige Entwicklung ihrer Stadtlandschaft zu steuern und mögliche Zielkonflikte auszubalancieren.
Aus diesem Grund arbeiten wir aktuell gemeinsam mit bgmr Landschaftsarchitekten, Reicher Haase Assoziierte und Tractebel am Integrierten Flächenkonzept Münster (IFM). Nach drei Expert*innen-Werkstätten findet am 23.05.23 eine öffentliche Beteiligungswerkstatt statt, in der drei mögliche Entwicklungsszenarien debattiert werden. Zudem können Münsteraner*innen ab sofort an einer Online-Umfrage teilnehmen und sich an der zukünftigen Entwicklung der Münsteraner Stadt-Landschaft beteiligen
Online-Umfrage ↗
Anmeldung zur öffentlichen Beteiligungswerkstatt ↗
Publikation zur Umsetzung von ISEKs.
Wie funktioniert die Umsetzung von Integrierten Stadtentwicklungskonzepten in der Praxis? Schon die erste Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt von 2007 betonte die Bedeutung einer integrierten Stadtentwicklungspolitik, die im gesamtstädtischen Maßstab angelegt ist und themen- und sektorenübergreifend denkt. Seitdem haben viele Städte und Kommunen Integrierte Stadtentwicklungskonzepte (ISEK) als Orientierung für ihre räumliche Entwicklung entwickelt.
Zusammen mit Ramboll haben wir für das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Handlungsempfehlungen für die Umsetzung dieser Konzepte formuliert. Die Arbeitshilfe für Kommunen, Planungsbüros, Initiativen und Vereine ist ab sofort online abrufbar und kann als gedruckte Ausgabe kostenlos bestellt werden.
Handlungsempfehlungen für die Umsetzung integrierter Stadtentwicklungskonzepte ↗
Klimaschutz und -anpassung in der Stadtentwicklung.
Das Klima in unseren Städten verändert sich. Die Folgen und Herausforderungen des Klimawandels werden immer spürbarer und machen die Transformation unserer Lebensräume – Städte, Quartiere und ländliche Räume – unumgänglich.
Klimaneustart Berlin ruft alle Berliner*innen dazu auf, am Sonntag, 26. März, per Volksentscheid über die Änderung des Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetzes abzustimmen. Die Forderung lautet, die Berliner Klimapolitik am 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens auszurichten und als Stadt bis 2030 klimaneutral zu werden.
Die Herausforderungen des Klimawandels machen auch vor anderen Städten und Regionen keinen Halt: München hat im Dezember 2019 den Klimanotstand ausgerufen und sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu sein. Auf dem Weg dorthin unterstützen wir die Stadt seit 2020 bei der Ausarbeitung des neuen Stadtentwicklungsplans. Im Entwurf für den „STEP 2040“ haben wir Leitbilder entworfen, in denen Klimaschutz und Klimaanpassung zentrale Wegweiser für die strategische Stadtentwicklung Münchens sind.
Auch in Zürich, einer der weltweit lebenswertesten Städte, gewinnen Themen wie Hitzereduzierung, Klimaschutz und Ressourcenverbrauch an Bedeutung. Um proaktiv attraktive und vielseitige Stadträume zu gestalten, haben wir in Kooperation mit synergo und urban equipe zwischen 2020-2021 die Bewohner*innen Zürichs nach ihren Zukunftsvisionen für das Jahr 2050 befragt. Entstanden sind Ideen von gesamtstädtischer Bedeutung und auch Zukunftsvorstellungen einzelner Quartiere und alltäglicher Lebensräume, die nachhaltige Mobilitätformen in die Stadträume integrieren.
Wie diese Beispielprojekte zeigen, wollen wir mit unserer Arbeit aktiv einen Teil zu einer besseren Zukunft beitragen. In jedem unserer Projekte sehen wir eine Chance, die Zukunft für uns Menschen, die nachfolgenden Generationen und den Planeten positiv zu gestalten. Für uns gilt: Das Klima ist integraler Bestandteil von Planungs- und Transformationsprozessen!
Der vollständige Beitrag ist auf Instagram und LinkedIn zu finden.
Ausstellung zur „Zukunft Hafen-Ost“ in Flensburg.
In Zusammenarbeit mit Cityförster und R+T Verkehrsplanung haben wir in den letzten 1,5 Jahren am städtebaulichen Rahmenplan für den Flensburger Hafen-Ost gearbeitet. Auf Grundlage von acht Leitlinien zur Entwicklung eines nachhaltigen urbanen Quartiers, die Urban Catalyst in einem vorangegangenen Dialogprozess mitentwickelt hat, ist nun ein Rahmenplan entstanden, der vielfältige öffentliche Räume und nicht-kommerzielle Angebote, Sharing-Infrastrukturen und neue Wohn- und Arbeitsformen auf dem Areal des ehemaligen Wirtschaftshafens zusammenführt.
Urban Catalyst war maßgeblich an der Konzeption und Gestaltung des Freiraumkonzepts beteiligt. Zentraler Bestandteil ist das Hafenband entlang des Wassers, im Quartier strukturieren grün-blaue Fugen das Gebiet. Neben Themen der Klimaanpassung wie Kühlwirkung, Kohlenstoffbindung sowie Verschattung durch horizontale und vertikale Begrünung sind Biodiversität und inklusive Freiräume wesentliche Bausteine des Konzepts.
Die Ergebnisse der Planung können noch bis zum 19. März im Flensburger Robbe & Berking Museum angeschaut werden.